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Felddichtebestimmung nach Sandkegelverfahren in Velbert – Präzise Bodenverdichtungsprüfung

Gemeinsam lösen wir die Herausforderungen von morgen.

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Velberts industrielle Entwicklung, geprägt durch die Herstellung von Schlössern und Beschlägen seit dem 16. Jahrhundert, hat tiefe Spuren im städtischen Untergrund hinterlassen. Altlasten, wechselnde Auffüllungen und die Verwitterungsprodukte des unterdevonischen Schiefers machen jede Baumaßnahme zu einer geotechnischen Herausforderung. Wer im Stadtgebiet von Neviges, Langenberg oder der Velberter Innenstadt verdichtet, muss die erreichte Lagerungsdichte des Bodens verlässlich nachweisen, denn die Tragfähigkeit einer Verkehrsfläche oder eines Bauwerksfundaments hängt unmittelbar von dieser Kenngröße ab. Die Korngrößenanalyse liefert dabei die Basis zur Beurteilung des Korngefüges, doch erst die direkte Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren nach DIN 18125-2 bringt die geforderte Sicherheit. Unser Team setzt dieses Verfahren in Velbert täglich ein, um den Verdichtungserfolg auf Baustellen objektiv zu dokumentieren und die Einhaltung der vertraglich geforderten Verdichtungsgrade nach ZTV E-StB zu bestätigen.

Die Dichte ist der direkteste Indikator für die Tragfähigkeit – ein Sandkegel liefert diesen Wert ohne Modellannahmen, selbst im heterogenen Velberter Baugrund.

Methodik und Umfang

Auf den Baustellen in Velbert sehen wir immer wieder, dass die heterogenen Böden der Region – oft eine Mischung aus verwittertem Tonschiefer, Lösslehm und künstlichen Auffüllungen der ehemaligen Zechenstandorte – bei der Verdichtungskontrolle ein genaues Hinschauen erfordern. Das Sandkegelverfahren ist hier besonders geeignet, weil es ein direktes Volumenersatzverfahren ist und im Gegensatz zu indirekten Methoden keine Kalibrierung an der lokalen Bodenart benötigt. Wir entnehmen den Prüfzylinder, füllen den entstandenen Hohlraum mit geeichtem Prüfsand und bestimmen so die Feucht- und Trockendichte des in-situ Bodens. Gerade bei grobkörnigen, steinigen Böden, wie sie am Velberter Plätzchen oder in Hanglagen vorkommen, zeigt das Verfahren seine Stärken. Ergänzend zu dieser Prüfung lassen wir oft einen Proctorversuch im Labor durchführen, um den erreichten Verdichtungsgrad als Quotient aus Feld- und Laborwert exakt zu beziffern und damit die vertraglichen Anforderungen nachzuweisen.
Felddichtebestimmung nach Sandkegelverfahren in Velbert – Präzise Bodenverdichtungsprüfung
Technisches Referenzbild — Velbert

Lokale Besonderheiten

Das bergische Klima mit seinen hohen Jahresniederschlägen – Velbert verzeichnet im langjährigen Mittel über 1100 mm – stellt eine ernstzunehmende Gefahr für unzureichend verdichtete Erdbauwerke dar. Dringt Wasser in einen schlecht verdichteten Dammkörper oder eine Tragschicht ein, kommt es zu Setzungen, die im schlimmsten Fall strukturelle Risse im Oberbau verursachen. Die Topografie Velberts mit ihren teils steilen Hanglagen am Rande des Niederbergischen Landes verschärft diese Situation, da Hangwasser und Schichtenwasser die ungesättigte Zone durchströmen und Feinkornanteile auswaschen können. Eine Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren deckt ungenügend verdichtete Bereiche präzise auf, noch bevor die erste Asphaltschicht aufgebracht wird. Wer hier auf die Kontrolle verzichtet, riskiert nicht nur Gewährleistungsansprüche, sondern auch einen langfristigen Verlust der Gebrauchstauglichkeit seiner Verkehrsfläche.

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Erklärvideo

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
PrüfnormDIN 18125-2 (Sandkegelverfahren)
PrüftiefeOberflächennah, i.d.R. 15–30 cm unter Planum
Geeignete BödenGrob- und gemischtkörnige Böden, Dmax ≤ 63 mm
Ermittelte GrößenFeuchtdichte, Trockendichte, Wassergehalt
GerätesatzZweiteiliger Sandkegeltrichter, Basisplatte, Volumetrischer Prüfzylinder
Genauigkeit± 2 % des Volumens bei fachgerechter Durchführung
ReferenzdichteVergleich mit Proctordichte (DIN 18127) für Verdichtungsgrad DPr

Zugehörige Fachleistungen

01

Verdichtungskontrolle Erdplanum & Straßenbau

Punktuelle Dichtebestimmung auf dem Erdplanum, in Gräben und in Tragschichten nach ZTV E-StB. Wir erstellen ein Prüfprotokoll mit Angabe des Verdichtungsgrades DPr, das direkt als Abnahmenachweis gegenüber dem Auftraggeber dient.

02

Qualitätssicherung bei Hinterfüllungen

Lagenweise Prüfung der erreichten Trockendichte im Bereich von Bauwerkshinterfüllungen, Leitungsgräben und Arbeitsraumverfüllungen. Gerade in den beengten Kerngebieten Velberts mit hohem Leitungsbestand ist der Nachweis lagenweiser Verdichtung entscheidend für die Vermeidung späterer Setzungsschäden.

Geltende Normen

DIN 18125-2:2011-03 – Baugrund, Untersuchung von Bodenproben – Bestimmung der Dichte des Bodens – Teil 2: Feldversuche, ZTV E-StB 17 – Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau, DIN 18127:2012-09 – Baugrund, Proctorversuch, TP BF-StB Teil B 13 – Technische Prüfvorschriften zur Bestimmung der Dichte im Feld (Sandkegelverfahren)

Häufige Fragen

Was kostet eine Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren in Velbert?

Für eine einzelne Prüfung im Stadtgebiet Velbert müssen Sie mit Kosten zwischen €90 und €150 rechnen, abhängig von der Anzahl der Prüfpunkte pro Baustellentag und der erforderlichen Dokumentationstiefe. Bei mehreren Prüfungen am selben Tag reduziert sich der Einzelpreis durch die geringeren Anfahrtspauschalen.

Wie viele Prüfpunkte brauche ich auf meiner Baustelle?

Die Häufigkeit der Prüfungen richtet sich nach den Vorgaben der ZTV E-StB und der vereinbarten Prüfklasse. Bei einem Erdplanum für eine Straße sind üblicherweise mindestens 3 Prüfungen pro 2000 m² und eingebauter Lage erforderlich. In inhomogenen Bereichen, wie sie in Velbert häufig vorkommen, kann eine Verdichtung der Prüfraster sinnvoll sein, um lokale Schwachstellen sicher zu identifizieren.

Kann das Sandkegelverfahren auch bei Regen durchgeführt werden?

Das Verfahren ist grundsätzlich witterungsabhängig. Leichter Nieselregen stellt meist kein Problem dar, solange der Prüfsand rieselfähig bleibt und die Grube nicht zuläuft. Bei starkem Regen, der in Velbert aufgrund der Höhenlage von 230 m ü. NN durchaus häufig auftritt, müssen wir die Arbeiten jedoch unterbrechen, da der Wassergehalt die Fließfähigkeit des geeichten Sandes beeinträchtigt und die Messergebnisse verfälschen würde.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Velbert und seinem Großraum.

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